Kostenfreier Fördermittelcheck für Gründer
Kostenfreies Betreuungsgespräch für Existenzgründer
Kostenfreie Gründerhotline


Die perfekte Vorbereitung
Existenzgründer Seminar

Sichern Sie sich einen Platz in unseren Existenzgründerseminaren. In Berlin, Dresden, Leipzig oder Chemnitz.

Zur Seminaranmeldung

Ins Detail geplant
Businessplan Workshops

Schreiben Sie Ihren Businessplan unter Anleitung. In nur 2 Tagen zum fertigem Plan.

Zum Businessplan Workshop

Gründen mit Unterstützung
Kostenfreier Fördermittelcheck

Vereinbaren Sie einen Termin zum Fördermittelcheck und informieren Sie sich über Fördermittel und Zuschüsse.

Zum Fördermittelcheck

Service für Gründer
Kostenfreie Gründerhotline
0800 4783633

Vereinbaren Sie Ihr kostenfreies Erstgespräch telefonisch, oder melden Sie sich zu unseren Seminaren an



Basel II

Basel II

Unter Basel II versteht man die neue seit 01.01. 2007 in Kraft getretene Eigenkapitalverordnung, welche die alte Eigenkapitalverordnung (Basel I) aufhebt.

Unter Basel II versteht man die neue seit 01.01. 2007 in Kraft getretene Eigenkapitalverordnung, welche die alte Eigenkapitalverordnung (Basel I) aufhebt.

Basel II ist auf drei sich gegenseitig ergänzenden Säulen gestützt:

1. Mindesteigenkapitalanforderungen

Zweck der ersten Säule von Basel II ist es, genauer und adäquater die Risiken einer Bank, die bei einer Eigenkapitalaustattungsbemessung auftreten können, abschätzen zu können. Dabei wird die erste Säule von Basel II in drei Risikogruppen untergliedert:

a) Marktpreisrisiken entstehen durch unvorhersehbare Änderungen am Geldmarkt (Zinssatzänderungen, Wechselkursänderungen, etc.). Für Banken können Finanzderivate hinfällig werden, da es noch weitere Möglichkeiten gibt, sich über den Geldmarkt liquide Mittel zu beschaffen. Eine weitere Möglichkeit dabei ist, Transformationsleistungen in Anspruch zu nehmen. Auf diese können allerdings nicht verzichtet werden. Somit sieht Basel II vor, dass Preisrisiken sobald sie identifiziert wurden, zu quantifizieren und zu steuern sind.

b) Kreditausfallrisiken werden durch interne bzw. externe Ratings bestimmt. Beim externen Rating werden Ratingagenturen herangezogen. Beim internen allerdings kann die Bank selbst das Kreditrisiko bestimmen (internalratingbased - Ansätze, kurz: IRB-Ansätze). Dabei unterliegt die Bank der Bankenaufsicht, welcher nachzuweisen ist, dass die Bank sich im Rahmen der Vorschriften zu Methodik und Offenlegung aufhält. Basel II sieht nun vor, dass alle erwarteten Verluste (expected loss) als Risikoprämien einzupreisen sind und vom vorhandenen Eigenkapital abzuziehen sind sowie dass alle unerwarteten Verluste (unexpected loss) mit Eigenkapital zu unterlegen sind. Das Ziel von Basel II ist es, dass Banken fortschrittlicherer Verfahren nutzen, um Risiken besser einschätzen zu können. Aus Basel II geht darüber hinaus hervor, dass die Ersparnisse bei der Kapitalunterlegung deutlich höher sein können, je fortschrittlicher das Risikobewertungsverfahren ist.

c) Die operationellen Risiken stellen ein neues Risiko bei Basel II dar und werden durch direkte oder indirekte Verluste generiert, die aufgrund ausfallender Verfahren, Systeme oder Mitarbeiter oder aufgrund bankinterner Ereignisse entstehen können.Die Berechnung der Eigenkapitalunterlegung kann dabei auf drei verschiedene Arten erfolgen: der Basisindikatoransatz, der Standardansatz und der fortgeschrittene Messansatz.

2. Bankaufsichtsrechtlicher Überprüfungsprozess

Basel II erachtet hierbei die Erschaffung einer funktionstüchtigen Gesamtbanksteuerung und eines internen Eigenkapitalmanagements als besonders wichtig. Durch vier Grundsätze sollte dies sichergestellt werden:
Banken sind nach Basel II dazu verpflichtet ein Verfahren zur Beurteilung ihrer Eigenkapitalausstattung aufzustellen und ob dieses verhältnismäßig zum Risikoprofil angemessen ist. Ebenso werden sie durch Basel II dazu angehalten eine Strategie zu entwickeln, die das Eigenkapitalniveau aufrechterhält.
Des Weiteren müssen sich Banken diesbezüglich einem Evaluierungsprozess durch die Aufsichtsinstanzen unterziehen. Letztere haben laut Basel II das Recht, von Banken eine höhere Mindesteigenkapitalausstattung zu verlangen. Durch Basel II werden schließlich die den Aufsichtsinstanzen zum Intervenieren zur Verfügung stehenden Eigenmittel definiert.

3. Erweiterte Offenlegung/ Kontrolle durch den Markt

Eine vermehrte Offenlegung im Rahmen der externen Rechnungslegung von Banken (Jahresabschlüsse, Lageberichte, Quartalsberichte) veranschlagt Basel II in der dritten Säule. Damit soll Marktteilnehmern eine bessere Möglichkeit gewährleistet werden, Banken hinsichtlich einer risikobewussten Geschäftsführung und einem effizienten Risikomanagement zu beurteilen, sodass sie diese wertschätzen oder aber sanktionieren, sofern sich ein risikoreiches Verhalten abzeichnet. Dabei wird Banken durch Basel II empfohlen, in halbjährigen Intervallen von der derzeitigen Situation Bericht zu erstatten. Bei Banken, die aufgrund ihrer regionalen Geschäftstätigkeiten ein verhältnismäßig stabiles Risikoprofil aufweisen, ist aus ein einjähriges Intervall hinreichend. Des Weiteren ist, so Basel II, die Berichterstattung bezüglich zentraler und ergänzender Informationen vom jeweiligen Risikoprofil abhängig. Allerdings sind international agierende Banken, die eine entsprechende Größe aufweisen, dazu verpflichtet alle externen Rechnungslegungsinstrumente zu publizieren.

Ab dem Jahr 2013 soll schließlich Basel III kontinuierlich in Kraft treten.


Seminare für Gründer

Ort Datum Seminartyp
Chemnitz04.12. - 06.12.17Existenzgründungsseminaranmelden
Leipzig11.12. - 13.12.17Existenzgründungsseminaranmelden

Fördermittelcheck
Für den Schritt in die Selbstständigkeit gibt es eine Vielzahl von Fördermitteln und Zuschüssen. Wir zeigen, welche Fördermittel möglich sind und helfen bei der Beantragung.
Fachkundige Stellungnahme
Ausführliche Fachkundige Stellungnahme für Ihre Gründung.
Kostenfreie Erstberatung
Diskutieren Sie offene Gründungsfragen mit einem unserer Fachberater aus den Bereichen Finanzierung, Fördermittel, Absicherung, Steuern, Recht oder Marketing.
GUZ | Das Gründer-Unternehmer-Zentrum ist ein Produkt von LEXA Unternehmensberatung. häufige FragenImpressumDatenschutzerklärung Folgen Sie uns auf Twitter: Folgen Sie uns auf Twitter